Tageswanderung bei Löwenstein

 Am Sonntag 22. März war der Albverein in den Löwensteiner Bergen unterwegs. Von Hirrweiler aus wanderten die 11 Teilnehmer zunächst zur Aussichtsplatte an der B39.

 

Auf dem weiteren, teils etwas felsigem Weg zur Burgruine Löwenstein

 

gab es immer wieder herrliche Ausblicke ins Unterland, die Weinberge und den Breitenauer See.

 

Das Burggelände lud erstmal ein zum Pause machen ein. Einige haben auch die Gelegenheit genutzt, den Turm zu besteigen. Vor Löwenstein gab es einige besondere Baumarten zu sehen, unter anderem einen Mammutbaum.

 

Hinter dem Ort führte der Wanderweg durch den Friedhof hindurch, wo sich das Grab der „Seherin von Prevorst“ befindet.

 

Auf dem Blaue-Kreuz-Weg ging es weiter durch sonnige Streuobstwiesen,

in der Folge durch den Wald hinunter nach Lichtenstern. Dazwischen plätscherte das Wasserrad am Höhlenbrunnen.

 

 

Der steile Anstieg zurück nach Hirrweiler brachte alle nochmal ordentlich zum Schnaufen. Zur Belohnung wurde zum Abschluss beim Italiener eingekehrt. Vielen Dank an Helmut Bay für die gelungene Tour!

 

 

Hauptversammlung 2026 – Ortsgruppe formiert sich neu

Kurz nach 19 Uhr eröffnete der Vorsitzende Udo Stober am Samstag 14.3. die gut besuchte Hauptversammlung im Gasthaus Zum Offenberg. Er begrüßte die Mitglieder und Gäste, darunter auch den stellvertretenden Ortsvorsteher Jörg Bühler und verlas ein Grußwort von Bürgermeister Kevin Dispan, der leider verhindert war.

Die Versammlung gedachte zunächst der Verstorbenen Peter Völler, Martin Hörger und Ernst Bäcker. Im Anschluss berichteten die Fachwarte über das vergangene Jahr. Den Vereinstätigkeiten trug Schriftführer Sven Klenk vor, Wegewart Jürgen Völler erzählte von der Wegearbeit, Helmut Bay berichtete vom Seniorenwandern und Jochen Bay stellte den Kassenbericht vor.
Andrea Lenz und Elke Stober hatten die Kasse geprüft und bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Die anschließende Entlastung von Kassenwart und Vorstand erfolgte einstimmig.

Als nächstes waren die Wahlen auf der Tagesordnung. Eine Wahlperiode geht immer vier Jahre und einige der bisherigen Funktionsträger standen für eine erneute Wahl nicht mehr zur Verfügung. Der bisherige Ausschuss hatte im Vorfeld schon diverse Gespräche geführt und mit potenziellen Kandidat*innen einem Infoabend veranstaltet.
Wahlleiter Jörg Bühler hat den daraus entstandenen Wahlvorschlag zur Abstimmung gebracht, weitere Kandidat*innen gab es nicht.
Einstimmig gewählt wurde wie folgt:
Vorsitzender Udo Stober, Stellvertreter Tommy Röger und Rico Hauer
Rechner Markus Mürbe, Schriftführer Sven Klenk
Beisitzende Timo Kugler, Peter Lenz, Nadine Pfeil, Grete Bauer, Helmut Bay
Kassenprüferinnen Andrea Lenz, Elke Stober
Fachwart für Wege Jürgen Völler, für Internet und Medien Rico Hauer, für Senioren Helmut Bay
Damit ist die Ortsgruppe für die nächsten Jahre wieder gut aufgestellt um auch weiterhin die Vereinsaufgaben erfüllen und ein attraktives Programm anbieten zu können.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde die Familie Lenz geehrt. Für die Jubilare Peter, Andrea, Sonja (in Abwesenheit) und Bianca Lenz gab es jeweils eine Ehrenurkunde mit Ehrennadel des Hauptvereins sowie einen Geschenkkorb der Ortsgruppe. Ebenfalls mit einem Geschenkkorb bedacht wurde Helmut Bay, als Anerkennung für´s Seniorenwandern, welches zweimal im Monat angeboten wird.
Im Weiteren bedankte sich Udo Stober bei den ausscheidenden Funktionsträgern für ihr Engagement in der Vergangenheit und überreichte ihnen auch einen Geschenkkorb. Monika Haiber war 8 Jahre lang stellvertetende Vorsitzende, Jochen Bay hat 16 Jahre lang die Kasse gemacht und Günther Zehelein war ganze 32 Jahre Beisitzer und davon 16 Jahre als Wegewart tätig. Den Schaukasten am alten Schulhaus will er aber weiterhin betreuen, worüber sich alle sehr gefreut haben.

Unter Tagesordnungspunkt Verschiedenes wurde der Zustand der Fußgängerbrücke über die Rot im Knickenwald angesprochen. Nach einer Sperrung letztes Jahr durch den Bauhof Mainhardt, wurde durch einen Arbeitseinsatz der OG Grab die Verkehrstüchtigkeit wiederhergestellt. Generell ist unklar, wer für die Brücke verantwortlich ist.
Außerdem gibt es 2-3 Stellen im Wanderwegenetz, die insbesondere bei nassen Verhältnissen schwierig zu begehen sind. Udo Stober informierte darüber, dass für die Wandertage im Montafon nur sehr wenige Anmeldungen eingegangen sind. Es wird überlegt, die Veranstaltung abzusagen, solange die Unterkunft noch kostenfrei storniert werden kann.

Mit schönen Bildern von den Wanderungen und Aktivitäten des vergangenen Jahres ging die Versammlung zu Ende.

„Machen Bäume einen Winterschlaf?“

Draußen war es kalt und manch einer würde das Wetter als „ungemütlich“ bezeichnen und dennoch waren am 1. Februar 2026 zwölf Familien gut gelaunt und startklar zur winterlichen Tour. Um 10 Uhr ging es an der Schwalbenflughalle in Großerlach-Grab los in Richtung Wald.

Zuerst stellte Miriam Hozak, pädagogische Mitarbeiterin des Schwäbischen Albvereins, den Teilnehmern die spannende Frage, was Fuchs, Reh und Co. machen, wenn es draußen kalt ist. Durch ein lustiges Spiel erfuhren alle mit viel Gelächter die Tricks und Überlebensstrategien der Tiere heraus.

Dann ging es als „Baumforscher“ in den Wald um zu entdecken, was denn bei den Winterbäumen anders ist als im Sommer. Die Kinder suchten Spuren von Tieren, schauten sich Knospen ganz genau an und lauschten einem schönen Baummärchen.

Beim Photosynthese-Spiel konnten Groß und Klein ihre Schnelligkeit und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und sich anschließend den gewonnenen Zucker schmecken lassen.

Die ca. zweistündige Tour wurde durch ein aktives Tier-Fangspiel beendet.

Die Freude auf ein warmes Mittagessen war nun groß. Udo Stober von der Ortsgruppe Grab lud alle in die Schwalbenflughalle zum Mittagessen ein.

Dort angekommen wartete das Küchen- und Serviceteam rund um Elke Stober bereits auf die hungrige Meute.

Die leckere Gemüsesuppe mit Würstle und Brot ließen sich alle schmecken und wer noch Lust auf Kaffee und Kuchen hatte, kam ebenfalls auf seine Kosten.

Für alle Kinder gab es anschließend noch ein kreatives Angebot. Baumscheiben konnten mit schönen Motiven bemalt oder eingebrannt werden.

Die Kinder und so mancher Erwachsener vertieften sich in das kreative Tun.

Es war wieder einmal ein wunderbarer Tag in Grab. Ein herzliches Dankeschön an alle Familien, die mit dabei waren, an alle Helfer in der Vorbereitung und vor Ort und an die Ortsgruppe Grab für die super Zusammenarbeit!

Bericht: Miriam Hozak, Bilder: OG Grab

Winterwanderung ins Trauzenbachtal

Am Sonntag 11. Januar wanderten die Ortsgruppen Murrhardt und Grab zusammen ins winterlich verschneite Trauzenbachtal.

Die Strecke führte von der Stadthalle Murrhardt stadtauswärts. Beim Freibad wurde der Dentelbach überquert, dieser entsteht kurz vorher aus dem Trauzenbach.

Dem großen Trimmpfad und dem Trauzenbachweg folgend wurde das Trauzenbachtal umrundet.

Auf dem Rückweg passierte die Gruppe noch das Gymnasium, den Hohenstein und die Villa Franck. Zum Abschluss gab es eine gemütliche Einkehr..

Insgesamt war die Strecke 8 km lang, es waren 20 Teilnehmer, davon 8 aus Grab. Vielen Dank an Wanderführer Wolfgang Rauch für die schöne Tour!

Lieber, guter Nikolaus…

Bei der traditionelle Nikolauswanderung des Graber Albvereins am Samstag 6. Dezember waren über 50 Teilnehmer dabei, davon rund 20 Kinder und Jugendliche.

Nach ungefähr einer Stunde Fußmarsch hatte die Gruppe den vereinbarten Treffpunkt erreicht. Dort, mitten im Wald, auf einer Wegkreuzung war ein hell erleuchteter Tannenbaum aufgebaut.
Mit Trompetenbegleitung durch Wolfgang Stober sangen die Wanderer erstmal zwei Weihnachtslieder und dann kam auch schon der Nikolaus aus dem dunklen Wald heraus.

Er begrüßte alle Kinder und wollte auch wissen, wie sie heißen, wer ihre Eltern sind und wo sie wohnten.

Einige Kinder kannte er noch vom letzen Jahr.

Viele der Kinder konnten dem Nikolaus auch ein Weihnachtsgedicht
aufsagen. Das freute ihn ganz besonders und es gab auch Applaus dafür.

Dann machte der Nikolaus seinen Sack auf und jedes Kind bekam ein kleines Geschenk.

Anschließend verabschiedete sich der Nikolaus, wünschte allen einen guten Nachhauseweg und meinte dass es so langsam Zeit für ihn sei, in Rente zu gehen.

Die Wandergruppe stärkte sich noch mit einem Becher heißem Punsch oder Glühwein und machte sich dann auf zum Gasthaus Offenberg. Dort bekamen die kleinen Wanderer für ihre gesammelten Stempel eine extra Belohnung, die sie sich selbst aussuchen durften.
Bei der anschließeden Einkehr gab es für den Vorsitzenden Udo Stober eine kleine Anerkennung für die gute Vereinsführung. Das langjährige Ausschussmitglied Günther Zehelein wurde bei der Gelegenheit von Udo Stober zum Ehrenmitglied der Ortsgruppe Grab ernannt.

Günther Zehelein ist seit 35 Jahren Mitglied im Schwäbischen Albverein. Seit 1998 bis heute ist er im Ausschuss aktiv, von 1998 – 2014 hatte er das Amt des Wegewart inne. Mittlerweile 90 Jahre alt, kümmert er sich immer noch liebevoll um den Schaukasten am alten Schulhaus in Grab und besucht zusammen mit seiner Frau Christel alle Veranstaltungen im Ort.
Mit seiner Mundharmonika hat er anschließend noch ein paar Weichnachstlieder gespielt, die Anwesenden haben dazu gesungen. So ist der Tag und das Wanderjahr in gemütlicher Runde ausgeklungen.

Herbstwanderung auf der Ostalb

Am Sonntag 26.10.2025 waren die Albvereins-Ortsgruppen Murrhardt und Grab zusammen wandern, Ziel war die Ostalb bei Aalen. Es gab drei verschiedene Touren zur Auswahl.

Die kleine Tour führte zum Viadukt der Härtsfeldbahn und ins Tal des weißen Kochers. 8 Personen, 5 km.

Mit der mittleren Tour ging es zur weißen Kocherquelle und über die Kocherburg und das Viadukt zum Naturfreundehaus Brand. 8 Personen, 10 km.

Die große Tour startete bei der Quelle des schwarzen Kochers. Der Name der Karstquelle kommt von der Schlacke eines ehemaligen Eisenhüttenwerks.

Der Weg führte zunächst auf halber Höhe dem Kochertal entlang, immer mit Blick auf Oberkochen. Später ging es dann bergauf, eine Skipiste wurde gequert.

Ab der Skihütte führte dann der Turmweg hinauf auf den Volkmarsberg. Sehr typisch für die Schwäbische Alb sind hier die Wacholderbüsche.

In der Schutzhütte gab es eine kleine Einkehr und vom Turm konnte man die Aussicht genießen.
Der weitere Weg führte hinunter ins Wolfertstal, mit Blick auf die gegenüberliegende Talseite.

Am tiefsten Punkt fällt ein kunstvoll gestaltetes Wasserbecken auf.

Den Langertweg folgend ging es jetzt wieder längere Zeit  bergauf. Bei der Essinger Steige führte uns der Weg dann wieder hinunter ins Kochertal nach Unterkochen. Jetzt noch ein letzter Anstieg durchs Wohngebiet, ein kleines Stück auf der ehemaligen Bahntrasse

und schon war das Tagesziel erreicht. 19 Personen, 12 km, ca. 500 Hm.

Im Naturfreundehaus waren dann alle drei Gruppen wieder zusammen. Die Bewirtung war hervorragend. Mit schönen Eindrücken und guten Gesprächen brachte uns der Bus wieder sicher nach Hause.

Großes Interesse an der Pilzaustellung

Rund 600 Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern kamen am Wochenende 11. – 12.10. in die Schwalbenflughalle nach Grab.

Der Pilzsachverständige Prof. Dr. Manfred Krautter und sein Team hatten über 200 verschiedene Pilzarten im Schwäbischen Wald gesammelt.

Sie wurden auf großen Tischen ausgestellt, liebevoll dekoriert und beschriftet. Den Gästen bot sich eine bunte Vielfalt an Exponaten.

Die Ortsgruppe Grab des Schwäbischen Albvereins hat die Veranstaltung bewirtet. Es gab Rote Wurst und Käse vom Grill, Hackbraten, Spätzle mit Pilzsoße und ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit selbstgebackenen Kuchen.

Die Gäste konnten sich in der Halle oder im Biergarten hinsetzen und sich das Essen schmecken lassen. Es musste niemand hungrig nach Hause gehen.

Ganz herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, auch für die zahlreichen Kuchenspenden. Durch euren Einsatz habt ihr zum guten Gelingen der Pilzaustellung beigetragen.

Zur „Herzoglichen Kugelbahn“ ins Remstal

Mit einer kleinen Gruppe von 8 Personen waren wir unterwegs.

Vom Parkplatz Weinstraße in Stetten ging es zur schönen Glockenkelter

und weiter durch malerische Gässchen mit schön renovierten Fachwerkhäusern.

Am Ortsende führt der Wanderweg entlang von Trockenmauern und Reben hinauf zur Y-Burg.

In und um die Burg gibt es viele Skulpuren zu bestaunen

und es bieten sich malerische Ausblicke ins Remstal und den Schurwald.

Am Sängerheim gab es eine kurze Vesperpause und dann lockte auch schon die Kugelbahn.

Die vielen Stationen sind einfallsreich und fantasievoll gebaut. Die Themen Wald, Weinbau und württembergische Geschichte sind kindgerecht aufbereitet und  können spielerisch erlebt werden.

Das machte nicht nur den Kindern Spaß, die Erwachsenen waren auch mit Feuereifer dabei.

Am Ende der Kugelbahn befindet sich der Klettergarten Stetten, wo auch ordentlich Betrieb war. Über den Eichensee ging es dann wieder hinunter ins Tal.

Auf dem Wanderweg zurück nach Stetten gibt es noch einmal einen Spielplatz mit vielen Klettermöglichkeiten.

Den Abschluss machten wir im Schützenhaus Stetten, bevor es dann gut gestärkt wieder nach Hause ging.

6 km Wanderstrecke, 150 Hm
Vielen Dank an Moni fürs Organisieren und an Tommy fürs Fahren!

Ferienprogramm Alpaka-Wandern

Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde Großerlach war am Sonntag 7. September Alpaka-Wandern angesagt. Elke und Udo Stober konnten 36 Teilnehmer begrüßen, davon 18 Kinder und Jugendliche. Alpaka-Züchterin Inken Bubeck erzählte zunächst einiges über die Tiere und gab Tipps zum Umgang und Führen der Alpakas.

Nachdem die Alpakas angeleint waren, sind wir mit sechs männlichen Alpakas losgewandert. Immer ein Kind und ein Erwachsener haben zusammen ein Tier geführt.

Dabei lief Rocky ganz vorne in der Herde, während Cicero der Senior immer am Ende läuft. Dazwischen waren Tyson, Stryker, Alfred und Ranger.

Zwischendurch wurde öfter mal durchgetauscht, so dass alle die Gelegenheit hatten die Tiere zu führen.

Nach ungefähr der halben Wegstrecke gab es eine längere Pause auf einer Wiese.

Da konnten die Alpakas frisches Gras fressen und für die Teilnehmer war es auch eine willkommene Pause.

Als wir zurück zum Hof kamen, durften die Tiere wieder in ihr Gehege.

Für die Teilnehmer gab es leckeren Kuchen, Kaffee und kühle Getränke. So ließen es sich Alle auf der großen Terasse des Gästehauses noch eine ganze Weile gut gehen, bevor es mit vielen Eindrücken wieder nach Hause ging.